Familie, Jugend und Soziales

Damit eine Stadt als lebens- und liebenswert wahrgenommen wird und für Familien attraktiv ist, muss sie gute Angebote für alle Altersbereiche schaffen. Wir wollen, dass junge Eltern, Kinder und Jugendliche gerne in unserer Stadt leben – unabhängig vom Geldbeutel. Hierfür wollen wir Freizeitangebote für alle Gruppen verstärkt fördern und jungen Menschen die Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung geben. Wir wollen dabei nicht nur über Kinder und Jugendliche reden, sondern mit ihnen. Sie sollen zudem an Entscheidungsprozessen, die sie unmittelbar betreffen beteiligt werden.

Jugendpolitik & Ehrenamt

Jugendpolitik bedeutet für uns Zukunftspolitik. Um die Weichen für ein gutes Zusammenleben aller Generationen zu stellen, wollen wir daher die demokratische Teilhabe von Jugendlichen
wiederaufleben lassen. Wir wollen ihnen zuhören und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Stadt mitzugestalten. Denn auch sie sind von vielen Entscheidungen auf kommunaler Ebene unmittelbar betroffen. Der Stadtjugendrat soll daher wieder reaktiviert und miteinbezogen werden.

Den Vereinen kommt als Ort der Freizeitgestaltung, der Entwicklung und der Integration eine besondere Bedeutung zu. Ohne Ehrenamt und Vereine ist kein soziales Leben in der Stadt möglich. Die Jugendarbeit eines Vereins wollen wir bei der Förderung besonders berücksichtigen. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung müssen trotz finanzieller Einschränkungen Angebote erhalten und erweitert werden. So wollen wir dazu beitragen, den Nachwuchs von morgen nicht nur zu fördern, sondern auch für die Vereinsarbeit zu begeistern

Kinderfreundliche Kommune

Kinder sind unsere Zukunft. Als Kommune wollen wir dafür sorgen, dass die Kinder unserer Stadt nicht nur ein sicheres und behütetes Umfeld haben, sondern auch ein Umfeld, das sie selbst (mit-)gestalten können. Wir wollen daher vermehrt den Dialog mit den Kleinsten in unserer Stadt suchen, um passgenaue Angebote für Kinder und ihre Familien entwickeln zu können. Ziel ist es, eine kinderfreundliche Kommune nach UNICEF Richtlinien zu werden. Um dies zu erreichen wollen wir ebenfalls die Spielplätze in unserem Stadtgebiet aufwerten. Zudem wollen wir gemeinsam mit den Kindern wir einen Stadtplan erstellen, in dem alle Kinderspielplätze eingezeichnet sind.

Gestaltungsräume schaffen

Die Kinder und Jugendlichen unserer Stadt benötigen sichere Anlaufstellen. Mit dem Einsatz von Streetworkern (Straßensozialarbeit) und der Errichtung von Außenstellen des JUZ in
verschiedenen Stadtteilen möchten wir jungen Menschen die Möglichkeit zur Entwicklung und Selbstverwirklichung bieten. Diese Außenstellen sollen in Aschendorf und am Obenende entstehen.
Die zur Verfügung gestellten Räume können von den Jugendlichen selbst gestaltet werden. Dieses Projekt soll unter anderem von den Streetworkern begleitet werden.

Streetworker

Wir benötigen in Papenburg mehr aufsuchende Jugendarbeit. Dies bedeutet, dass Pädagoginnen und Pädagogen als Streetworker eingesetzt werden und sich um die Belange der Jugendlichen in ihrem unmittelbaren Nahbereich kümmern. Außerdem sollen diese auch für die Betreuung der von uns geplanten Außenstellen des JUZ zuständig sein und regelmäßig Veranstaltungen mit jungen Menschen planen und durchführen

Ein Treffpunkt für alle Generationen

Wir möchten Brücken zwischen den Generationen bauen. Aus unserer Sicht ist es wichtig, dass die Generationen einer Stadt harmonieren. Diese Harmonie möchten wir aktiv fördern. Hierzu soll ein Generationstreff am Hauptkanal entstehen.

Selbstbestimmt bis ins hohe Alter

Alle Menschen sollen bis ins hohe Alter ihr Leben aktiv und selbstbestimmt gestalten können. Wir unterstützen Seniorinnen und Senioren und wollen ihnen Gelegenheit geben, ihre Rechte
und Wünsche selbst zu vertreten. So wollen wir das Miteinander stärken, Senioren-Initiativen unterstützen, Räume der Begegnung schaffen und Einsamkeit im Alter vorbeugen. Wir wollen zudem die Rahmenbedingungen für eine gute Pflege vor Ort von älteren Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder Pflegebedürftigkeit verbessern und die Einführung geeigneter Wohnformen für ältere Menschen mit Betreuungsbedarf voranbringen und fördern. Dazu gehört ein ausreichendes Angebot an bezahlbarem Wohnraum, der auf die individuellen Bedürfnisse der älteren Generation zugeschnitten ist.

Sichere Anlaufstellen für ALLE

Papenburg ist bunt. Dieses spiegelt sich nicht nur in Hautfarbe und Religion wieder, sondern auch in der sexuellen Orientierung. Bis jetzt gibt es in unserer Stadt wenige bis keine Angebote von oder für lesbisch, schwule, bi-, trans- und intersexuelle Menschen. Dies möchten wir ändern. Wir möchten Räume zur Verfügung stellen, in denen Angehörige der Queer-Gruppe ehrenamtlich soziale Angebote schaffen können. Auch professionelle Beratungsangebote (z.B. die Aids Hilfe) sollen hier Räumlichkeiten finden. Hierfür könnte z.B. der neugegründete Generationstreff am Hauptkanal dienen.

Schwimmbad

Die Planungen der Stadt Papenburg für ein neues Schwimmbad in Papenburg sehen vor, dass dieses ab Anfang 2025 genutzt werden soll. Die Frage, wer dieses Bad betreibt ist bislang noch
völlig offen. Der Betrieb muss ausgelegt werden auf die Bedürfnisse der Schwimmausbildung, des Wassersports und der Gelegenheitsschwimmer:innen.

In wenigen Jahren muss es einen nahtlosen Übergang zwischen den jetzigen Schwimmbädern und dem neuen Bad geben. Insbesondere nach der corona-bedingten Unterbrechung in der
Schwimmausbildung darf es in den nächsten Jahren nicht wieder zu einer ähnlichen Unterbrechung kommen. Der Übergang und der zukünftige Betrieb müssen also gemeinsam
mit Vertretern des Sports, der Schwimmausbildung und dem jetzigen Schwimmbadbetrieb (für den Übergang) gestaltet werden. Dafür möchten wir eine entsprechende AG Schwimmbad gründen und gemeinsam Lösungen finden.

Das Mittagessen – Mehr als ein Termin

Kinder verbringen einen Großteil ihrer Zeit in der Schule. Viele von ihnen essen dort auch zu Mittag. Um die Kinder bestmöglich zu versorgen, wollen wir die Mittagsverpflegung in den Schulen qualitativ verbessern. Damit wollen wir eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährung fördern und ein gesundes Essverhalten prägen

Ein Friedwald für Papenburg

Alternativ zur traditionellen Form der Bestattung auf einem Friedhof wünschen sich immer mehr Menschen eine andere Art des Abschiednehmens und Erinnerns. Eine Wald- bzw. Baumbestattung spendet ebenso Trost und ermöglicht den Angehörigen ein Gedenken in einem sehr individuellen Rahmen. Diese naturnahe Bestattungsform wollen wir auch in Papenburg ermöglichen.