SPD fordert von Verwaltung Vorschläge zum Vandalismusabbau

Sozialdemokraten setzen das Thema auf die Tagesordnung des „Feuerwehr- und Präventionsausschusses“

Der Vandalismus in Papenburg, insbesondere die Vorfälle im Stadtpark, sind der Anlass der Sozialdemokraten, hierzu einen Antrag für die nächste Sitzung des Feuerwehr- und Präventionsausschusses“ am 28. November zu stellen.

Bereits in der letzten Sitzung des Finanz- und Controllingausschusses wurde das Thema Vandalismus und seine Kosten für die Stadt von Ralf Diedrichs, SPD angesprochen und eine Videoüberwachung als mögliche Lösung vorgeschlagen. Jürgen Broer, Fraktionsvorsitzender der SPD: „Leider müssen wir erfahren das Vandalismus auch in Papenburg ein Thema ist. Wir müssen uns diesem Thema annehmen. Die SPD ist sich im Klaren darüber, dass eine Überwachung nicht als „Allheilmittel“ angesehen werden kann. Vielmehr müssen wir uns auch um die Ursachen für Vandalismus kümmern.

Gemeinsam müssen wir Strategien entwickeln und beraten wie wir unsere Stadt vor dieser Entwicklung besser schützen können. Wir fordern die Verwaltung auf, uns ihre Ideen zur Prävention gegen Vandalismus vorzustellen.“

Nach Auffassung der SPD-Fraktion soll deshalb zunächst im Ausschuss eine aktuelle Kriminalstatistik vorgestellt werden. Zudem soll der Präventionsrat der Stadt über seine Arbeit und mögliche Erfolge berichten. Dies alles kann dazu führen, die Situation in Papenburg besser zu erfassen und Gegenmaßnahmen zu entwickeln.

Die SPD regt an, das „Streetworkerprojekt“, das 2009 auslief, neu zu beleben Zum aktuellen Vorfall im Stadtpark schlägt Peter Raske vor die Lehmhütte im Stadtpark so lange wie möglich zu erhalten. Die Bürger haben viel Herzblut in den Bau der Hütte gesteckt.