Migrationsarbeit des DRK ist Grundlage internationaler Verständigung

Gäste der SPD-AG60+ bei dem Deutschen Roten Kreuz lassen sich von Bereichsleiterin Helen Wessels (3. von rechts) informieren.

Papenburg, 21.10.2019: Auf einer Veranstaltung der Senioren der SPD Papenburg informierte Helen Wessels über das DRK und seine Migrationsarbeit im Emsland insbesondere in Papenburg. Der Kreisverband des DRK unterhält mit seinen über 10.000 Fördermitgliedern und 19 Ortsvereinen im Emsland vom klassischen Suchdienst über den Blutspendedienst neben sieben Kindergärten (davon 5 in Papenburg) Alltagshilfen für ältere Mitbürger und Migrations- und Integrationsberatungs-stellen.

In Papenburg gibt es den Migrationsdienst seit 1988. Neben dem Schwerpunkt der Beratung ist das jährlich wiederkehrende Internationale Fest ein Aushängeschild. Mit verschiedenen Verzehr- und Informationsständen und kulturellen Darbietungen stellen sich die verschiedensten Nationalitäten mit ihrem ehrenamtlichen Engagement dar. Für den SPD-AG60plus-Vorsitzenden Peter Raske hat das DRK mit der Organisation dieses Festes in den vergangenen Jahren wesentlich dazu beigetragen, dass die über 80 Nationalitäten in Papenburg friedlich und offen miteinander leben.
Mit dem hohen Zuzug der Flüchtlinge im Jahre 2015 war die Migrationsberatung noch stärker gefordert. Über 250 Ehrenamtliche unterstützten damals die hauptamtlichen Mitarbeiter beim Integrationsprozess der Zugewanderten. Wenn auch heute die Anzahl der Neuankömmlinge nachgelassen hat, so ist die Beratung und Alltagsbegleitung weiterhin notwendig zum Beispiel in Form von Antragstraining.. Ein wichtiger Anlaufpunkt für die Zugewanderten ist der internationale Begegnungstreff „Haus Global“ in der Kirchstraße, der einen öffentlichen Raum zum Austausch und für Kontakte für Gruppen bereitstellt.
Beeindruckt zeigten sich die Senioren von der Vielfalt des Angebotes. Sie sprachen die Hoffnung aus, dass die Zukunft des „Haus Global“ durch finanzielle Förderung der Stadt abgesichert werden kann.