SPD sieht Fortschritte bei Masterplan Alte Werft

Papenburg, 12.04.2018: Der Geschäftsführer der Papenburg Marketing GmbH, Kai-Olaf Nehe, erläuterte der SPD-Fraktion den aktuellen Stand des Masterplan Alte Werft. Außerdem besichtigte sie den Zeitspeicher, um sich ein Bild darüber zu machen, welche Nutzungspotentiale für ihn bestehen. Obwohl noch nicht alle Planungen für den Masterplan in trockenen Tüchern sind, sieht Kai-Olaf Nehe die Planungen für die touristische Erneuerung im Umfeld des Geländes der Alten Werft auf einem guten Weg.

Foto: SPD-Fraktion mit dem Geschäftsführer der PMG (links)

Damit die Tagestouristen, nicht nur die Meyer-Werft besuchen, soll die Anbindung an den Hauptkanal verbessert werden und es wurde mit Firmen rund um die Alte Werft ein Masterplan erarbeitet mit dem Ziel, die bereits vorhandenen Nutzungen für Touristen und Bürger zu ergänzen, um das zuweilen menschenleere Gelände das ganze Jahr über zu beleben.
Die SPD-Fraktion zeigte Verständnis dafür, dass man mit den konkreten Planungen und Umsetzungen erst an die Öffentlichkeit gehen könne, wenn die Investoren für die Projekte endgültig fest stehen. Schließlich war es die SPD, die forderte, dass für die Stadt Papenburg keine Kosten für die Umsetzung des Masterplans entstehen dürften.

Als eines der ersten Projekte soll demnächst die Bauphase für ein Gebäude direkt am Papenburger Yachthafen beginnen. Zwar sei es bedauerlich, dass einige Bäume, die erhaltenswert waren, gefällt wurden, aber die SPD-Fraktion konnte sich davon überzeugen, dass mit dem Gebäude und der Gestaltung des Geländes am Turmkanal ein attraktives Eingangsportal für das Gelände der Alten Werft geschaffen wird. Um diese Attraktivität noch zu steigern, müsste nach Auffassung der SPD der große Kran dringend einen neuen Anstrich bekommen und das Logo der Landesgartenschau entfernt werden.

Die SPD-Fraktion und Herr Nehe sind sich einig, dass das Gelände der Alten Werft als Anlaufstelle und Servicestation für Radfahrer geeignet wäre. Hier wäre ein Zusammenarbeit z.B. mit der Johannesburg zukünftig vorstellbar.
Falls die PMG ihre Geschäftsstelle in das Gebäude das die Firma Bunte bauen will, verlagern würde, könnte sich die SPD-Fraktion den Zeitspeicher als Standort für Papenburg Kultur vorstellen, falls es für dieses Gebäude kein privater Investor gefunden wird.