Vorstand der SPD-AG60plus imponiert Konzept des Jugendgästehauses

Papenburg, 27.03.2018: Die Vorstandsmitglieder der SPD-AG60plus besuchten das Jugendgästehaus der Johannesburg und ließen sich von Franz-Josef Lensker, Direktor der Johannesburg, und Sonja Tiek, Leiterin des Jugendgästehauses, über das Haus informieren. Sie waren beeindruckt vom Berufsbildungskonzept und den Übernachtungsmöglichkeiten. Einige überlegten sogar, das Jugendgästehaus für die Übernachtung von Kindern und Enkelkindern bei der nächsten Familienfeier zu nutzen.

Foto: Der Vorstand AG60+ im Jugendgästehaus der Johannesburg (von links: Alois Bamming, Rita Kleinert, Maureen Bamming, Franz-Josef Lensker, Sonja Tiek, Peter Raske, Ernst-Otto Sommerer, Theresa Rief und Thomas Witolla)

Das maritim gestaltete Haus in der Stadtmitte von Papenburg verfügt über 136 Betten in 39 Zimmern als Einbett- ,Zweibett-, Vierbett- und Sechsbettzimmer mit Dusche und WC buchbar. Davon sind 6 Zimmer barrierefrei, wobei Barrierefreiheit ein Prinzip ist, das von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gelebt wird.
Im Jugendgästehaus erhalten junge Menschen mit Beeinträchtigungen zum Beispiel in ihrem Lernvermögen nach dem Konzept der Johannesburg praxisnahe Berufsvorbereitung und Ausbildung. Wie auch in den übrigen Werkstätten der Johannesburg lernen sie eine betriebsnahe Berufswirklichkeit kennen, erhalten Stütz- und Förderunterricht und werden sozialpädagogisch begleitet. Im Jugendgästehaus lernen zur Zeit 9 Auszubildende und 9 Teilnehmer der Berufsvorbereitung die Berufsbereiche der Gastronomie und des Hotelgewerbes kennen.
Aber auch die anderen Werkstätten sind mit ihren Arbeiten ins Jugendgästehaus eingebunden. So liefert die Bäckerei morgens die Brötchen und die Fleischerei trägt mit Fleischprodukten von Tieren aus der hauseigenen Landwirtschaft zur Versorgung der Gäste bei genauso wie der Gartenbau. Der Fahrradverleih, in dem ebenfalls Ausbildung stattfindet, kann von den Gästen genutzt werden.