SPD fordert mehr Transparenz beim Campingplatz

Papenburg, 16.03.2018: Die SPD-Fraktion fordert Transparenz bei der Umgestaltung des Campingplatzes. Mit einer Presseerklärung vom 16.03.2018 berichtete die Verwaltung von einer Veranstaltung mit Dauercampern, die eigeladen waren, um sich die Umgestaltung des Campingplatzes Papenburg vorstellen zu lassen. Eingeladen hatten Bürgermeister Jan Peter Bechtluft und der Projektleiter des Campingplatzes, Jürgen Brelage zu einer rund zweistündige Vorstellung der geplanten Maßnahmen.

Die Planungen sollen im Detail im Wirtschafts-, Tourismus- und Kulturausschuss erst im Mai präsentiert werden.
Sicherlich ist es richtig die betroffenen Dauercamper frühzeitig  zu unterrichten, wie es mit ihnen weitergehen soll, aber gleichzeitig empfindet es die SPD-Fraktion als eine Unterlassung, dass die Ratsmitglieder nicht zumindest zeitgleich über die Planungen informiert wurden. Da bei den Haushaltsberatungen schon das Thema „Zukunft des Campingplatzes“ kontrovers diskutiert wurde, hätte man spätestens bei der Verabschiedung des Haushalts über erste Maßnahmen auf dem Campingplatz, wie sie den Campern mitgeteilt wurden, unterrichten müssen.
Wenn ein besonderes Lob von den Campern an Projektleiter Brelage von den Dauercampern für die intensive Einbindung in diese Überlegungen ging, so kann man von Seiten der Ratsmitglieder nur feststellen, dass dies für sie nicht gelte. Wieder einmal scheint es so, dass die Ratsmitglieder Entscheidungen der Verwaltung im Mai auf der Ausschusssitzung des WTK nur abnicken sollen.
Es scheint immer mehr zur Methode des Bürgermeisters zu werden, den Rat und seine Gremien nicht in Verwaltungshandeln einzubinden. Er vermittelt den Eindruck, dass ihm an einer Wiederwahl zum Bürgermeister nicht gelegen ist. Sonst würde er so nicht handeln.