SPD-AG60plus zeigt sich beeindruckt von der Projektarbeit im JUZ

Papenburg, 28.10.2017: Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus Papenburg (SPD-AG60+) besuchte das Jugendzentrum Papenburg (JUZ), um sich über die Jugendarbeit dort informieren zu lassen. Jürgen Eilers (Fachdienst Jugend „JUKOM“), Dietmar Nee (Leiter des Jugendzentrums), Ragnar Wilke (verantwortlich für die Medienwerkstatt) und Yvonne Gerdes (zuständig für Mädchenarbeit) schilderten die Jugendarbeit im JUZ.

Foto: Der Besuchsgruppe der AG 60plus erläuterte Jürgen Eilers, Dietmar Nee, Ragnar Wilke (rechts im Hintergrund) und Yvonne Gerdes (links) von der Stadt Papenburg die Arbeit des JUZ

Im Jugendzentrum kann man mit anderen jungen Menschen in ungezwungener Atmosphäre in Kontakt treten und eigenständig oder angeleitet die Freizeit gestalten. Unverbindlich, freiwillig und ohne Konsumzwang Gleichaltrige treffen oder kennenlernen. Klönen oder „einfach nur abschalten“, skaten, gemeinsam lernen und Spaß haben.
Dabei hat sich das JUZ vom offenen Kinder- und Jugendtreff zu einem Veranstaltungsort für Musik und Freizeit sowie wiederkehrende Projekten entwickelt. Ein jährliches Leuchtturmprojekt ist die Pappstadt. Seit über 10 Jahren gibt es das Medienprojekt JUZ-TV und das Mädchenprogramm hat drei unterschiedliche, regelmäßige Angebote „kreARTiv-Studio“, „Kochfabrik Handgemacht“ und „Mädchentreff“. Außerdem ist das JUZ Heimat des Papenburger Jugendvorstand.
Das JUZ-TV folgt dem medienpädagogischen Ansatz der aktiven Medienarbeit und der Projektarbeit. Es veranstaltet Film- und Radio-Workshops, das Internet-TV-Magazin JUZ-TV als Video-Podcast, Filmprojekte und Radiosendungen.
In der ersten Herbstferienwoche beteiligen sich jährlich über 120 Kinder aus Papenburg in der Pappstadt, um dort spielerisch in Betrieben und kommunalen Institutionen erste Erfahrungen in der Erwachsenen- und Arbeitswelt zu machen. Unterstützt werden die Kinder in den „Betrieben“ von angehenden Erziehern, die ihre Ausbildung in der BBS-Papenburg absolvieren.
Die Besuchergruppe zeigte sich beeindruckt von dem Angebot. Gleichzeitig wünschten sich die Senioren der SPD, dass dies Angebot auch im bevölkerungsstärksten Stadtteil Obenende räumlich verankert werden könnte. Vielleicht ließe sich mit einem zusätzlichen Skaterangebot ein Platz gestalten, der sich auch für Mountainbikes nutzen ließe.