SPD will Verein Papenburger Hus unterstützen

Papenburg, 16.09.2017: Die SPD-Fraktion begrüßt es, dass sich der Bürgerverein am Obenende für den Verein Papenburger Hus einsetzt. Nur geht er in seiner Kritik an der Entscheidung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Kultur von einer Fehlinformation aus. Die Ausschussmitglieder beschlossen einstimmig, dem Verein eine Entschädigung in Höhe von 53.408,50 Euro für entgangene Mieteinnahmen aus den Ferienhäusern bis einschließlich 2018 zukommen zu lassen.

Unstrittig war auch, dass der Verein Papenburger Hus eine jährliche Unterstützung für seine hervorragende Arbeit ab 2019 braucht.
Die SPD bemängelte jedoch die fehlende Transparenz der Förderung von Heimatvereinen in Papenburg. So war nicht bekannt, dass der Verein Papenburger Hus durch die Überlassung der Ferienhäuser, die Eigentum der Stadt Papenburg sind, jährlich eine indirekte Förderung von bis zu 25.000 Euro erhielt.
Auch bei der Überlassung der Baufelder an die HÖB und die Förderung des Anbaus der HÖB durch die Stadt wurde nicht erwähnt, dass zu dem direkten Zuschuss der Baumaßnahme noch Entschädigungen an den Verein Papenburger Hus auf die Stadt zukommen werden.
Die Verwaltung spielte wie so oft nicht mit offenen Karten!
Die SPD forderte, dass die Stadt für die nächste Sitzung des Wirtschafts-/Tourismus- und Kulturausschusses im Jahre 2017 ein Konzept für die langfristige jährliche Förderung der Heimatvereine Herbrum, Aschendorf, Papenburg und Obenende vorlegt, das auch den jährlichen Zuschuss für das Papenburger Hus beinhaltet, so dass alle Vereine ab 2019 transparente jährliche Zuschüsse entsprechend ihrer Größe und Aufgaben erhalten können.
Aus diesem Konzept könnte sich auch ergeben, dass der Verein einen höheren Zuschuss als 15.000 Euro erhält, was die SPD begrüßen würde. Deshalb ist es nicht notwendig, wie der Bürgermeister dem Vorsitzenden des Vereins Papenburger Hus versicherte, dass der Verwaltungsausschuss den Beschluss des Wirtschafts-/Tourismus- und Kulturausschusses kassieren wird.