SPD-AG60plus fordert eine Bürgerversicherung

Papenburg, 18.08.2017: Auf ihrer letzten Versammlung diskutierte die Arbeitsgemeinschaft 60+ in Papenburg Planungen für zukünftige Veranstaltungen und das Rentenkonzept der SPD.

Im Wahlprogramm fordert die SPD u.a. gesetzlich garantiertes Rentenniveau von mindestens 48 Prozent bis 2030, Begrenzung des Beitragssatzes auf 22 Prozent bis 2030 und die Einführung einer gesetzlichen Solidarrente für langjährig Beschäftigte. Während die Union das Rentenniveau weiter auf bis zu 43 Prozent im Jahr 2030 absinken lassen will und arbeiten bis 70 ins Auge fasst, höhere Beiträge und weniger Rente anbietet, bleibt für die Arbeitsgemeinschaft 60+ in Papenburg als langfristiges Ziel die Bürgerversicherung bestehen. Das bedeutet, gleicher Zugang zur medizinischen Versorgung für alle, solidarische Versicherung für alle und eine gerechte Finanzierung.
Im Rückblick auf die ersten Veranstaltungen ihrer Arbeitsgemeinschaft zeigten sich die Mitglieder sehr zufrieden mit der Organisation und dem Ablauf sowie der Resonanz. Für die Zukunft wurde beschlossen, weiterhin Besuche vor Ort zu machen. Dabei soll es ein weites Themenspektrum geben, das über altersspezifische Fragen hinausgeht. Vorgeschlagen wurden dafür u.a. Fahrradtourismus in Papenburg, Nitratgehalt im Wasser, Veränderung von Verkehrsregeln, ÖPNV, Kirche und Politik und Besuch des JUZ in Papenburg. Aber auch altersspezifische Themen wie Vorsorgevollmachten, gesetzliche Betreuung und die Situation der Altenpflegeheime in Papenburg standen auf der Wunschliste. Die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60+ Papenburg wird sich weiterhin in der Regel an jedem 3. Donnerstag eines Monats um 18:00 Uhr treffen. Nicht-Parteimitglieder und in der Seniorenarbeit Tätige, die das 60. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, sind zur Mitarbeit eingeladen. Die nächste Veranstaltung findet am Mittwoch, den 20. September, 18:00 Uhr statt. Ort und Thema wird rechtzeitig bekannt gegeben.