SPD-Fraktion zeigt sich beeindruckt vom bisherigen Angebot der PMG

Papenburg, 07.03.2017: Der Geschäftsführer der Papenburg Marketing GmbH, Kai-Olaf Nehe, erläuterte der SPD-Fraktion das aktuelle Konzept und die Veranstaltungsplanungen. In einer anschließenden ausführlichen Diskussion gaben die Fraktionsmitglieder Kai-Olaf Nehe Anregungen für die weitere Arbeit mit auf den Weg.

Die Vermarktung Papenburgs als Tourismusdestination ist die zentrale Aufgabe der Papenburg Marketing GmbH, so Kai-Olaf Nehe. Sie betreibt und vermarktet das Besucherzentrum der Meyer Werft, den Zeitspeicher und das Informationsschiff Friederike.
Dank der Meyer Werft liegt der Tourismus in Papenburg deutlich über dem Niveau vergleichbarer Städte. Davon ist ein Großteil sicherlich „Geschäftsreisetourismus“, der sich aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung und des damit verbundenen ständig steigenden Angebots an Übernachtungskapazitäten in Papenburg kontinuierlich entwickelt hat.
Damit die Tagestouristen, nicht nur die Meyer-Werft besuchen, muss die Anbindung an den Hauptkanal verbessert werden. Zur Zeit wird mit den Firmen rund um die Alte Werft ein Masterplan erarbeitet mit dem Ziel, die bereits vorhandenen Nutzungen für Touristen und Bürger zu ergänzen, das zuweilen menschenleere Gelände das ganze Jahr über zu beleben.
Für die SPD-Fraktion ist es wichtig, dass neben der Meyer Werft auch andere Firmen touristisch vermarktet werden. Hier sollte vor allem der Gartenbau berücksichtigt werden, aber vielleicht wäre auch ein „Baggerpark“ mit der Firma Bunte denkbar oder zu überlegen wäre auch die Papierfabrik in Dörpen bei der touristischen Vermarktung einzubeziehen.
Um die Besucher stärker auf den Hauptkanal zu lenken, schlug Peter Raske vor, die Parkplätze des Hauptkanals als Blumenkästen wie bei der letzten Blumenschau zu gestalten. Ludger Husmann regte konkret an, das Museumsschiff Catharina in die Stadtmitte bei der Alten Werft zu verlegen. Da im Moment die Masten zur Überholung abmontiert wurden, besteht eine gute Möglichkeit, das Schiff zu verlegen.
Die SPD-Fraktion war beeindruckt, dass die einzelnen Ortsteile bei den Veranstaltungen der PMG stark berücksichtigt werden. Für Aschendorf erhoffen sich die Genossen jährlich widerkehrende Events, die die Jahrmärkte dort ablösen können.