Papenburger SPD spürt Rückenwind

„Drei neue Mitglieder seit Jahresanfang“ konnte die Papenburger SPD auf ihrer Jahreshauptversammlung am 23.02.2017 vermelden. Einer von ihnen war gekommen und machte deutlich, dass die Kandidatur von Martin Schulz ihn endlich vom Beitritt überzeugen konnte.

Der Vorsitzende Peter Behrens stellte in seinem Bericht drei Bereiche besonders heraus:

Regelmäßig hatte an jedem zweiten Mittwoch im Monat ein Bürgertreff stattgefunden. Attraktive Themen erbrachten zwar nicht immer, aber doch sehr oft, gute Besucherzahlen und konstruktive Diskussionen.

Als besonderen Erfolg sei das Ergebnis der Ratswahl im vergangenen Jahr zu bewerten. Die SPD hat einen weiteren Sitz im Papenburger Stadtrat dazu gewonnen, besitzt jetzt also acht Mandate.

Der Ortsverein ist gut aufgestellt, die Wahlkämpfe von Markus Paschke (Bundestag) und Anno Immenga (Landtag) zu unterstützen. Immenga stammt aus Sögel, ist Lehrer an der Papenburger BBS und wird absehbar am 21. März zum SPD-Kandidaten im Wahlkreis 82 gewählt.

Anschließend wird man 2018 den 100. Geburtstag des Ortsvereins Papenburg feiern. Daran anschließend werden die Vorbereitungen auf die Stadtrats- und Bürgermeisterwahl im Jahr 2021 beginnen. Auf einer Klausurtagung des Vorstandes im Januar 2017 wurden dazu erste Grundlagen gelegt. „Die positive Grundstimmung in der Bevölkerung nach der Bewerbung von Martin Schulz wird uns unterstützen“, schloss Behrens seinen Bericht.

Bei den Wahlen zum Vorstand traten erneut an und wurden wiedergewählt:

Peter Behrens (Vorsitzender), Klaus Stege (Kassierer), Alois Bamming (Schriftführer), Tobias Hinderks (Bildungsobmann) und Thomas Witolla (Koordinator des Bürgertreffs). Ernst-Otto Sommerer verzichtete auf eine erneute Kandidatur.

Statt seiner wurde Vanessa Gattung zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Ihre Wahl ist auch als Zeichen zu werten, engagierten Frauen und jüngeren Parteimitgliedern mehr Einfluss auf die Parteiarbeit zu geben. Sie übernahm es auch, beim Bürgertreff am 8. März um 20 Uhr aus Anlass des Weltfrauentages ins Thema einzuführen.

Zu Unterstützung des Vorstandes wurden die nachfolgenden Beisitzer und Beisitzerinnen gewählt: Maureen Bamming, Jürgen Broer, Markus Heyen, Ulf Kemper, Dominik Schulz, Ernst-Otto Sommerer und Wiebke Wacker.    
Weiterhin wurden Ulrike Kleemann, Rita Kleinert und Ludger Husmann zu Revisoren bestimmt.